Alles MOBILE. Ein Dank an die Medienkonvergenz.

Bereits 1876 erfand Alexander Graham Bell das Telefon. Das erste Mobiltelefon brachte Motorola in den USA im Jahr 1973 auf den Markt. In den 90ern wird das Handy dann so langsam zum Alltagsgegenstand. Damit wurde die Mediennutzung immer individueller, raum- und zeitunabhängiger. Der klassische Nutzungskontext des reinen Telefonierens gibt es auch kaum mehr – Medienkonvergenz heißt das heute. Aus den Handys ist das Smartphone geworden.

Die AGOF stellte fest, dass im zweiten Halbjahr 2012 jeden Monat 21,3 Millionen Menschen mobil im Internet sind. Das entspricht knapp über 30 % der deutschsprachigen Wohnbevölkerung in Deutschland ab 14 Jahren. Die Mobilfunknutzung steigt immer weiter an wie auch die Untersuchungen von Nielsen im Social Media Report 2012 zeigten. Stationär ist nicht mehr das A und O. Immer mehr steigen User auf die mobilen Varianten zurück. Sich weiterbilden, Spaß haben, shoppen und vor allem das Socializing stehen im Vordergrund der Nutzung.

Kann man sich überhaupt noch ein Leben ohne Smartphone vorstellen? Wohl kaum, denn so wie das Internet, ist das Smartphone zu einem festen Bestandteil im Leben derer geworden, die sich einmal eines angeschafft haben. Aufstehen, Musik hören, Wetter-App und News checken, im Kalender nachschauen, was heute so auf dem Programm steht – und auch ja den Geburtstag der Liebsten nicht verpassen. Gern wird das Smartphone mal als Shoppinghilfe gebraucht oder auch als Fahrplaninfo. Aber vor allem wird „geFacebooked“ und „geWhatsApped“.
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Nicht nur kostenlose Downloads sind begehrt – wie die aktuelle Studie von BITKOM zeigt. 33 % laden hin und wieder mal etwas Kostenpflichtiges herunter und 5 % sogar regelmäßig. So manch kostenpflichtige App ersetzt auch ein wesentlich teureres Gerät. Ist aber auch praktisch diese Konvergenz! Alles in einem Teil. Doof nur, wenn Folgendes vorkommt: ABSTURZ. Man könnte heulen! Wie jetzt? Einschicken? Und dann? Bestimmt drei Wochen OHNE Smartphone? Das hab ich jedenfalls letztens von meinem Serviceberater gehört. Die Abwägung beginnt: Ist es wirklich so tragisch, wenn das Smartphone mal abstürzt? Ist es tatsächlich so sinnvoll, den Fehler beheben zu lassen und dafür drei Wochen das Gefühl zu haben, man stünde außerhalb der Zivilisation? Ich hab darauf noch keine Antwort gefunden. Es stürzt ja auch nur ganz sporadisch mal ab…

Jedenfalls bietet die mobile Entwicklung Werbetreibenden immer neue Möglichkeiten. Banner und Apps kennt nun mittlerweile jeder sowie die QR Codes und Augmented Reality. Rich-Media-Kampagnen sind auch weiter im Kommen und befriedigen den einen oder anderen Unterhaltungsdrang. Das Mobile Tracking eröffnet viele interessante Möglichkeiten zur Datengenerierung für Unternehmen. Punkte sammeln oder Gutscheine einlösen lassen und im Gegenzug Kundendaten erheben. Ein Paradies zur Leadgenerierung. Mir als User fehlt da gerade nur die App, die die ganzen Punkte, Coupons und Gutscheine verwaltet. Sollte da bei Gelegenheit im App Store nachschauen. Es gibt ja für jedes Anliegen eine App.

Fest steht, dass jedwede Gratifikation den Werbeerfolg steigert. Doch grundsätzlich muss zwischen Werbung auf Smartphones und Werbung auf Tablets ein Unterschied gemacht werden. Was die Trends 2013 der mobilen Werbung sind, könnt ihr hier verfolgen.