Guerilla-Marketing von Sixt – genial oder daneben?

Im Rahmen einer PR-Aktion von dem Automobil-Vermieter Sixt haben Mitarbeiter des Unternehmens sich unter die Demonstranten gegen den Castor-Transport gemischt. Mit provokativen T-Shirts und Bannern wurde für billigere Transporte mit Lkws und Vans von Sixt geworben.

Sixt selber beschreibt die Aktion als ‚PR-Coup’. Medienwirksam war das ganze auf jeden Fall, allerdings werden auch viele kritische Stimmen laut. Wo sind die Grenzen, wo hört guter Geschmack auf? Die Castor-Gegner sehen das Ganze als eine Mokierung über ein viel zu heikles Thema.

Die Provokation war auf jeden Fall mutig. Allerdings ist es ist fraglich, ob solche Aktionen wirklich Image fördernd sind. ‚Um jeden Preis in die Medien’ scheint hier das Motto gewesen zu sein. Der Kontext ist aus der Sicht der Kritiker geschmacklos – allein aus Sicht von PR-Aspekten ist diese Guerilla-Aktion aber eindeutig wirksam.  Mich würde interessieren, welches Marketingziel Sixt hier verfolgt hat. Imageförderung war es wohl nicht.

Treffend für das Ganze wäre vielleicht ‚genial daneben’.

Den Facebook-Post von Sixt zu Ihrem ‘PR-Coup’ findet ihr hier: http://www.facebook.com/home.php?#!/sixt.autovermietung